Die Rote Fabrik wurde 1980 im Zuge der Zürcher Jugendbewegung besetzt und nach langen Auseinandersetzungen zu einem selbstverwalteten Kulturzentrum. Heute finden hier Konzerte, Theater, Ateliers, ein Restaurant und viele kleine Initiativen Platz – getragen von einer Interessengemeinschaft statt von einer Direktion. Sie ist die Blaupause, an der sich fast jede spätere Besetzung, die zur Institution wurde, messen lassen muss: Beweis dafür, dass ein umkämpfter Ort über Jahrzehnte offen, laut und gemeinschaftlich bleiben kann, ohne seine Haltung zu verlieren.
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